Aerofoils Performance
Der Standardweg bis 100 kg
15.769 €
83 Liter · 32 kg · 120 Minuten · bis 50 km/h
Kaufberatung
Acht Fragen — dieselben, die wir dir auch im Showroom stellen würden. Am Ende steht eine Empfehlung mit Preis und Begründung. Keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse, keine gespeicherten Daten.
2017 bin ich die ersten eFoil-Prototypen selbst gefahren, 2018 habe ich mir die ersten zwei Boards gekauft: ein Fliteboard und ein Lift Foils. Heute fährt die ganze Familie Lakeberg Aerofoils — ich das Performance, meine Söhne das Competition, meine Frau den HyperFly. Was wir empfehlen, hat sich über die Jahre geändert, weil wir es selbst fahren.
Andreas Lakeberg
Wir empfehlen in der Regel Aerofoils. Das ist keine gesetzte, sondern eine begründete Empfehlung: Aerofoils ist ein deutscher Hersteller mit Zentrallager in Deutschland, entwickelt für europäische Reviere — Binnengewässer, Ostsee, Nordsee und Mittelmeer. Genau dort fahren unsere Kunden. Wir weichen davon ab, wenn du Wellen abreiten willst oder ausdrücklich Lift Foils fahren möchtest.
Bis 90 Kilo empfehlen wir das Aerofoils Performance, über 90 Kilo das Performance mit Aeroloop oder wahlweise das Adventure, über 100 Kilo das Adventure mit Aeroloop. Über 120 Kilo gibt es kein passendes Board — dann sprich uns bitte direkt an. Maßgeblich ist dabei das Gewicht des schwersten Fahrers, außer du kaufst das Board in erster Linie für dich selbst. Rechne einen nassen Neoprenanzug und Schutzausrüstung mit ein, das sind noch einmal bis zu 5 kg.
| Gewicht | Empfehlung | Daneben |
|---|---|---|
| über 120 kg | keine automatische Empfehlung — sprich uns an | — |
| unter 75 kg und sportlich | Aerofoils Competition | — |
| über 100 kg | Aerofoils Adventure + Aeroloop | — |
| über 90 kg | Aerofoils Performance + Aeroloop | Aerofoils Adventure ohne Aeroloop |
| bis 90 kg | Aerofoils Performance | — |
Warum die Competition-Zeile vor der Performance-Zeile steht: Das Competition verlangt beides — wenig Gewicht und sportlichen Hintergrund. Ein leichter Genussfahrer bekommt deshalb das Performance, nicht das anspruchsvollste Board.
Der Aerofoils Aeroloop ergänzt 60 Liter Volumen. Er ist eine Einstiegshilfe — wie Stützräder am Fahrrad: Er hilft dir über den Anfang, und das Ziel ist, dass du ihn irgendwann abnimmst. Deshalb empfehlen wir ihn erst ab über 90 kg. Die 120-kg-Grenze hebt er nicht an: Der Testwert gilt für das Board, nicht für das Zubehör.
In vier Fällen: wenn du Wellen abreiten willst, wenn du vom Kiten oder Windsurfen kommst und es richtig sportlich magst, wenn du unsicher bist und wenn du an Fliteboard denkst. Dahinter steht ein Unterschied in der Herkunft: Lift Foils und Fliteboard entwickeln und fahren am Ozean, Aerofoils auf Seen, Flüssen, im Mittelmeer, in der Ostsee und der Nordsee. Für die meisten Kunden in Europa sind das die Reviere, die zählen — richtige Wellen gibt es vor allem in Portugal und an der französischen Küste. In allen anderen Fällen bleiben wir bei Aerofoils.
Dann ist ein Jetboard die bessere Wahl. Ein eFoil braucht mindestens 1,20 m Wassertiefe, sonst setzt der Flügel auf. Ganz ohne Tiefe geht es aber auch beim Jetboard nicht: unter 60 cm geraten Sand und kleine Steine in den Impeller.
Lieferlage Lift Foils (Stand 22.07.2026): Lift Foils hat derzeit lange Lieferzeiten. Bevor du bestellst, sprich uns kurz an — dann sagen wir dir, was aktuell wirklich verfügbar ist.
Wegen drei nachprüfbarer Dinge: dem 80-cm-Carbonmast, dem Zentrallager in Deutschland und dem Jetantrieb, den Aerofoils 2022 als erste Marke für ein eFoil auf den Markt gebracht hat. Dazu kommt der einfachste Grund: Wir fahren sie selbst. Die ganze Familie Lakeberg fährt Aerofoils, Andreas Lakeberg das Performance. Es ist trotzdem keine gesetzte Empfehlung — wir weichen davon ab, sobald es einen sachlichen Grund gibt.
Wenn du dein Board auf einem Boot oder im Wohnmobil lagerst und lädst, empfehlen wir dir eine feuerfeste Batteriebox. Lithiumbatterien auf engem Raum sind ein ernstes Sicherheitsthema — an Bord oder im Fahrzeug gibt es keinen Platz, an den man einen brennenden Akku schieben könnte. Für eFoil-Akkus gibt es eine eigene Box — sprich uns an, dann sagen wir dir, welche zu deinem Akku passt.
Ich habe alles, was ich seit 2017 über eFoils gelernt habe, in ein Buch geschrieben: „eFoil — Der komplette Ratgeber“. 14 Kapitel über Technik, Fahrtechnik, Recht, Transport und Pflege — geschrieben für Einsteiger und für alle, die es genau wissen wollen. Als Taschenbuch für 19,99 € oder als Kindle-Ausgabe für 2,99 €.
Der Standardweg bis 100 kg
15.769 €
83 Liter · 32 kg · 120 Minuten · bis 50 km/h
Über 100 kg, getestet bis 120 kg
15.769 €
103 Liter · 33 kg · 120 Minuten · bis 50 km/h
Unter 75 kg und sportlich
16.499 €
73 Liter · 31 kg · 120 Minuten · bis 50 km/h
Der leichte Einstieg — 230 Liter
15.999 €
230 Liter · 120 Minuten · 35–50 je nach Flügelsatz km/h
Lift Foils ohne Wellenwunsch
16.149 €
90 Minuten
Wellen abreiten und motorloses Foilen
15.149 €
45 Minuten
Preise sind Bruttopreise inklusive 19 % Mehrwertsteuer, in der von uns empfohlenen Konfiguration. In der empfohlenen Konfiguration liegen alle eFoils um die 16.000 Euro. Der Aerofoils Aeroloop kostet 599 €.
Am Ende ist es wie Skifahren oder Snowboarden — Geschmackssache. Der eine will über das Wasser schweben, der andere braucht den Kontakt zum Wasser. Bevor du nach Gefühl entscheidest, solltest du aber die harten Unterschiede kennen.
| Herstellerangabe | realistisch | |
|---|---|---|
| eFoil Fahrzeit | bis 2 Stunden | bis 1,5 Stunden |
| Jetboard Fahrzeit | 30 bis 55 Minuten | 20 bis 40 Minuten |
| eFoil Ladezeit | — | etwa 1,5 Stunden |
| Jetboard Ladezeit | — | etwa 2,5 Stunden |
| mo-jet Ladezeit | — | etwa 1 Stunde |
Wir empfehlen in der Regel mo-jet. Das ist keine gesetzte, sondern eine begründete Empfehlung: mo-jet ist ein deutscher Hersteller, zu dem wir eine sehr gute Beziehung haben, das Board ist extrem robust, und mit zwei Batterien und zwei Netzteilen lädt es in etwa einer Stunde statt in zweieinhalb. Vor allem aber ist es deutlich leichter zu fahren als ein Awake oder ein JETSURF.
Wenn drei Dinge zusammenkommen: Du willst sportlich fahren, du kommst aus dem Wassersport — Wellenreiten, Kitesurfen, Wakeboarden oder Windsurfen — und du bist schon einmal ein motorisiertes Brett gefahren. Fehlt eines davon, bleibt es beim mo-jet Surf. Der Wunsch nach „sportlich“ allein genügt uns nicht: Die RÄVIK sind anspruchsvoller zu fahren, und wer ohne Vorerfahrung darauf steigt, hat weniger davon.
| Deine Angaben | Empfehlung | Daneben |
|---|---|---|
| Verleih oder Charter | mo-jet Body + Surf-Modul | — |
| sportlich und Wassersport und Erfahrung, bis 90 kg | Awake RÄVIK Ultimate | mo-jet Surf + Body-Modul |
| sportlich und Wassersport und Erfahrung, über 90 kg | Awake RÄVIK Adventure | mo-jet Surf + Body-Modul |
| alle übrigen | mo-jet Surf + Body-Modul | Awake RÄVIK |
Wo JETSURF steht: Wenn wir dir ein Awake empfehlen, nennen wir dir das JETSURF Electric 2 als Alternative daneben — aber nur bis 100 kg, denn mehr trägt es laut Hersteller nicht. Es kommt aus der Rennszene, fährt bis 55 km/h und lädt in drei Stunden statt in einer.
Das mo-jet Surf ist das Stand-up-Jetboard, das mo-jet Body das Bodyboard zum Draufliegen. Der Antrieb ist bei beiden derselbe — es unterscheidet sich nur das Modul, das daran hängt. Deshalb kannst du beide Fahrweisen mit einem einzigen Antrieb fahren: Hast du das Surf, machst du mit dem Body-Modul ein Bodyboard daraus. Hast du das Body, machst du mit dem Surf-Modul ein Stand-up-Jetboard daraus. Der Wechsel dauert Sekunden.
Für Verleih und Charter ist genau das das stärkste Argument überhaupt: Ein Gast legt sich drauf, der nächste stellt sich drauf — und im Lager steht trotzdem nur ein Antrieb. Deshalb empfehlen wir das zweite Modul bei jeder mo-jet-Empfehlung mit.
Unsere Standardempfehlung — extrem robust
14.995 €
52,7 kg · 40 Minuten · bis 55 km/h
Im Liegen — der leichteste Einstieg
14.759 €
47,6 kg · 40 Minuten · bis 55 km/h
Vollcarbon, das größere und gutmütigere
17.990 €
45 Minuten · bis 50 km/h
Vollcarbon, das kleinere und sportlichere
19.499 €
35 Minuten · bis 55 km/h
Sportlich, Hantel an der Schnur
14.869 €
25–55 Minuten · bis 55 km/h
Hantel fest an einer Stange
16.648 €
25–55 Minuten · bis 55 km/h
Jetboards liegen zwischen 14.800 und 19.500 Euro. Wichtig zur Hantel beim JETSURF Electric 2 Ski: Sie ist keine Einstiegshilfe. Beim Start musst du sie erst an dir vorbeiführen, das macht das Anfahren schwerer. Der Vorteil liegt woanders — das Board fährt damit aggressiver.
Wenn du dein Board auf einem Boot oder im Wohnmobil lagerst und lädst, empfehlen wir dir eine feuerfeste Batteriebox. Lithiumbatterien auf engem Raum sind ein ernstes Sicherheitsthema — an Bord oder im Fahrzeug gibt es keinen Platz, an den man einen brennenden Akku schieben könnte. Die Box kostet 1.549 €.
In Kombination mit dem Surf-Modul deckt ein einziger Antrieb beide Fahrweisen ab: Ein Gast fährt im Liegen, der nächste im Stehen. Kein zweiter Antrieb im Lager. Auf der eFoil-Seite ist der Aerofoils HyperFly die passende Wahl.
Ein Konfigurator endet bei einem Produkt. Diese Beratung endet bei einem Menschen. Wenn du unsicher bist, über 120 kg wiegst oder einfach kurz gegenchecken willst — melde dich direkt bei mir.
Andreas Lakeberg, Gründer von E-SURFER
andreas@e-surfer.com · +49 30 2060 9981